Ich erinner mich, als wżr es heute, wie es war
wie du da lagst so sinnlich du botest mir dar
deine treue deine ehre deine kehle so weiss
glaubst du nicht dass mein denken noch heute darum kreist
wie es wżre wenn stahl in deinen adern heimat fżnd
weil dir von den bżsen worten immer noch die zunge brennt
wie laut wżre dann und vertraut dein geschrei
wenn du glaubst dein perfides spiel wżr mir einerlei
nein ich sage dir die lust wżrde mich nicht mehr verlassen
kżnnte ich die hand die mich so qużlt in harte fesseln passen
und besessen von dem schmerz wżrdest du glauben es wżr spass
doch ich werf dich dem tier in meinem herzen vor zum frass
und dann wimmre doch wie du es zu tun pflegst
nur weil du fżr dein gegenżber nichts als demut hegst
glaubst du nicht du hast in meinen augen lżngst den stolz verloren
den ich in dir sah als ich dich liebevoll erkoren
mich zu begleiten auf dem weg der mir so geschaffen schien
fżr dich in deiner schżnheit und mich vor dir auf knien
doch bedenke dies war torheit und ich habe sie erkannt
und an deinen bżsen worten habe ich mich nur verbrannt
du hast nichts aber gar nichts was mir liebenswert erscheint
deswegen hab ich dir auch żberhaupt kein trżnchen nachgeweint
nein die antwort, du teufelin, ist hier in meinem stahl
das ich deiner kehle biete sieh dein gesicht wird ja ganz fahl
bist du bange hast du angst ist dir nun nicht wirklich wohl
hast du mich denn so verkannt und nun lache ich frivol
wie du dich in meinen kissen windest fesseln an der hand
an den beinen und ebenso an deinem verstand
voller panik willst du rufen doch dein maul ist dir geknebelt
denkst du denn du kannst dich retten wie ein hund der freundlich wedelt
die zeit der vergebung die ist lange schon vorbei
ich halte nur noch inne und dann schneid ich dich entzwei
vom kopf bis zur sohle und die kehle schlitz ich auf
dann ist endlich ruhe und ich sag ich warte nur darauf
dass der letzte seufzer der so klżglich klingt in deinem mund
dir entfżhrt und dann schneid ich deine haut so rot und wund
wenn dich einer findet mżdchen wżnsch ich dem nen starken magen
denn es wird kein schżner anblick das kann ich dir jetzt schon sagen
und dann hat dein spott ein ende und die schżnheit ist dahin
weil ich in deinem fleisch der wżrgeengel bin
ruf noch einmal deinen gott war es mżnnlein oder weib
dir zu helfen ist unmżglich dich hab ich mir einverleibt
und nun glaub nicht weil du mir einmal die liebste bist gewesen
dass ich deinen tod bedaure oder etwa dein verwesen
denn fżr mich da bist du lange schon davor dahingestorben
und ich hżtte nicht fżr geld um deine falsche gunst geworben
du bist tot bist vergessen nur ein bittrer nachgeschmack
und die erinnrung wird genau wie du in stżcke kleingehackt
rest in peace in meinen laken ich schwżr ich komm nicht mehr her
und wo ich nun gleich hingehe finden die mich nimmermehr
nimm noch dies auf den weg bevor ich endlich von dir lasse
du bist die einzige die ich heute morgen und auf immer hasse